Ein bewegender Nachmittag voller Musik, Wärme und Dankbarkeit: Brigitte Thilmann-Hilger und ihr Ensemble verabschiedeten sich am Sonntag mit einem besonderen Abschiedskonzert im „Treffpunkt Cafeteria“ der Förder- und Wohnstätte. Der Förderverein hatte eingeladen und das Konzert war wie erwartet schnell ausverkauft. Der Inklusions-Chor zeigte erneut, wie inklusive Kultur gelingt.

Geschäftsführerin Iris Schubert (Mitte) begrüßen die Gäste und heben das besondere Engagement von Brigitte Thilmann-Hilger (2. v.l.) hervor.
Nach Kaffee, leckerem Kuchen und guter Laune startete das Programm pünktlich um 16.00 Uhr. Das musikalische Potpourri deckte fast drei Jahrzehnte ab und zog das Publikum sofort in seinen Bann. Unter den Chormitgliedern waren auch zwei blinde Klienten der Facheinrichtung für schwerstmehrfach behinderte Menschen, die ebenfalls Teil des Ensembles sind – alle hatten sichtlich Spaß am gemeinsamen Singen.

Vereinsvorsitzender Florian Heyden hob zu Beginn das außergewöhnliche musikalische Können und das jahrzehntelange ehrenamtliche Engagement von Brigitte Thilmann-Hilger hervor. Von 2004 bis 2026 fanden elf Benefizkonzerte unter ihrer Leitung statt. Das erste Konzert im Jahr 2004 legte den Grundstein für die Gründung des Fördervereins im Jahr 2005. Über die Jahre hinweg brachten die Veranstaltungen kulturelle Freude und unterstützten zahlreiche Projekte zur Steigerung der Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner der Förder- und Wohnstätten. Das Engagement von Frau Thilmann-Hilger wurde vom Förderverein mit tief empfundenem Dank und großer Anerkennung gewürdigt. Auch der Erlös dieses Nachmittags kommt wieder zu 100 % den Klient*innen der Einrichtung zugute, wofür Geschäftsführerin Iris Schubert herzlich dankte.
Nach knapp zweieinhalb Stunden endete das Konzert emotional mit tosendem Beifall, einem herzlichen Dank von allen Beteiligten und stehenden Ovationen. Blumen und Geschenke machten den Moment festlich und der Chor überraschte mit einem Abschlusslied als Finale.